News

  • Oktober 2019

Feierliche Eröffnung unserer neuen Niederlassung

in Millstatt am See / Kärnten

Am Freitag, den 25. Oktober 2019, wurde die erste Niederlassung in Kärnten, in unserern neuen Büro in Millstatt am See, feierlich eröffnet. Wir freuen uns, mit Valentin Schuster einen neuen jungen Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen in unseren Reihen zu haben.

Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit in unserer Niederlassung in Innsbruck wurde mit ihm als neuen geschäftsführenden Gesellschafter der AVT unser neues und erstes Vermessungsbüro in Kärnten gegründet und mit einem Festakt offiziell eröffnet.

Damit kann nun die gesamte Leistungspalette und das Know-How des Unternehmens in den Bereichen Kataster, Ingenieurgeodäsie, Geoinformation und Photogrammetrie über unser Team in Millstatt am See auch Kärntner Kunden angeboten werden.

Auf eine schöne gemeinsame Zukunft mit neuen Kunden und neuen Projekten!

  • Juni 2019

EAASI – Gründung des neuen Verbandes zur Förderung der Luftbildvermessung in Europa

Die AVT, vertreten durch Klaus Legat, gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Brüssel, 11. Juni 2019 – Eine Gruppe von führenden Unternehmen der europäischen Luftbildvermessung hat sich zu einem neuen Verband zusammengeschlossen, der über die Vorteile der Luftbildvermessung im kommerziellen sowie öffentlichen Bereich informieren und deren Bekanntheit fördern soll. Der österreichische Vertreter des Verbandsvorstandes, Klaus Legat, erklärte: „Das bisherige Fehlen einer Interessensvertretung für die Bildflugbranche hat zu einer schwierigen Entwicklung des europäischen Marktes geführt, die alle Unternehmen gleichermaßen betrifft.

Mit EAASI wird sich diese Situation zum Wohl unserer Kunden und zur gedeihlichen Entwicklung der Industrie nachhaltig verbessern.“Links:
www.eaasi.eu

Neuer Verband zur Förderung der Luftbildvermessung in Europa gegründet

  • März 2019

Errichtung eines homogenen Festpunktfeldes für das Projekt Speicherkraftwerk Kühtai

Im Auftrag der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) wurde für das geplante Projekt Speicherkraftwerk Kühtai im Jahr 2018 ein homogenes, spannungsfreies Festpunktfeld über eine Fläche von ca. 20 x 25km² geschaffen.

Das Festpunktfeld erstreckt sich über den geplanten Speicher Kühtai (mit Anschluss zu den bestehenden Speichern Längental und Finstertal) und den geplanten Wasserfassungen im mittleren Ötztal und hinteren Stubaital. Dieses Netz soll in weiterer Folge als Grundlage für alle durchzuführenden Arbeiten dienen. Zur Bestimmung des homogenen Festpunktfeldes wurden GNSS-Langzeitbeobachtungen, Tachymetermessungen und Nivellementmessungen durchgeführt.

GNSS-Messungen:

  • 46 Punkte wurden mittels zeitgleichen 24h-Messungen beobachtet (aufgeteilt auf 3 Tage mit teilweise Doppelbesetzungen) – dabei kamen 21 GNSS-Sensoren zum Einsatz!
  • daraus wurden 343 Basislinien berechnet und weiters ein freier Netzausgleich durchgeführt

Tachymeter-Messungen:

  • In Summe wurde auf 99 unterschiedlichen Standpunkten gemessen (teilweise mehrfach besetzt)
  • Dabei wurden ca. 4500 Einzelmessungen durchgeführt

Nivellement-Messungen:

  • In Summe wurden 156 Punkte mittels Nivellement bestimmt
  • Geometrisches Nivellement: Länge 36km, Höhenunterschied 3200m
  • Trigonometrisches Nivellement: Länge 14km, Höhenunterschied 3600m

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle beteiligten Mitarbeiter, welche maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss dieses Großauftrages beigetragen haben! Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in die Arbeiten, welche schön, aber auch sehr anstrengend waren.

Dipl.-Ing. Alexander Trefalt

Geschäftsführung und Projektleitung

  • Februar 2019

Imst im Wandel der Zeit

Die Vermessung AVT hat für die Stadtgemeinde Imst vier Plakate aus verschiedenen Epochen erstellt. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1971. Hier ist vor allem sehr interessant zu sehen, wie viel sich in Imst im Vergleich zu heute getan hat. Damals war z.B. die Umfahrung gerade erst in Bau und von der Inntalautobahn war noch keine Spur zu sehen.

Ebenso kann man das stetige Wachstum des Siedlungsraumes deutlich erkennen. Zwischen den Jahren 2010 und 2018 lässt sich auch die Zunahme von Photovoltaik Anlagen auf vielen Hausdächern feststellen. Die vier Plakate der verschiedenen Jahrzehnte hängen ab sofort im Rathaus Imst.

  • November 2018

AVT dokumentiert verheerende Unwetter in Osttirol

Die Vermessung AVT hat im Auftrag der Tiroler Landesregierung jene Bereiche von Osttirol mit Luftbildern aufgenommen, die von den Unwettern Anfang Oktober 2018 betroffen waren. Der Bildflug wurde mit einer Bodenauflösung von 10 cm durchgeführt und nahm insgesamt vier Flugtage in Anspruch. Das Ergebnis ist ein digitales Orthophoto, das sich über ein Gebiet von ca. 800 km² erstreckt. Dieses wird im ersten Schritt auf automatischem Weg erzeugt, um den Forst- und Wasserabteilungen möglichst rasch Grundlagendaten zur Verfügung stellen zu können. Wir wünschen den betroffenen Gemeinden möglichst reibungslose und unfallfreie Aufräumarbeiten.

  • [Bild1] Umgerissene Bäume im Osttiroler Gailtal zwischen Ober- und Untertilliach
  • [Bild2] Die außergewöhnlichen Wassermassen bahnen der Drau ein neues Flussbett
  • [Bild3]Windwurf unweit der Felbertauernstraße (in der CIR-Darstellung ist die Vegetation oft besser erkennbar).
  • Oktober 2018

Mit 01.01.2018 hat die AVT die Weser Airborne Sensing GmbH & Co.KG übernommen.

Diese Firma mit Sitz in Münster/Osnabrück – NRW, betreibt Luftbildvermessung, besitzt 3 speziell ausgerüstete Flugzeuge und dazu das geeignete Equipment. Mit 01.01.2019 wurde die Firma umbenannt in AVT-AS-GmbH und beschäftigt derzeit ca 10 hochqualifizierte Mitarbeiter am Standort Flughafen Münster Osnabrück (FMO). Die Mitarbeiter und der bisher geschäftsführende Eigentümer genießen am Markt einen hervorragenden Ruf. Das Betreiben eigener Flugzeuge ist quasi das missing link für den Bereich Photogrammetrie in der AVT.

Es können ab sofort alle Leistungen von der Flugplanung über die Befliegung, Prozessierung bis zur Auswertung und Veredelung der Daten aus einer Hand angeboten werden. Für die AVT ist dies bislang die größte Investition seit Gründung 1970 – Willkommen in der Gruppe AVT.

  • September 2018

Die AVT setzt momentan das wohl effizienteste Luftbildsystem Europas ein

Im Auftrag des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV) befliegen wir derzeit den Großraum Zell am See im Herzen Österreichs. Das Aufnahmegebiet umfasst weite Teile der Hohen Tauern und mit dem Großglockner auch Österreichs höchsten Berg. Zum ersten Mal betreiben wir bei diesem Projekt das aktuelle „Flaggschiff“ von Vexcel Imaging, die Eagle Mark 3 f100 (EM3), in unserer Beechcraft Super King Air B200. Im Vergleich zu den meisten anderen Bildflugzeugen hat die King Air eine sehr hohe Fluggeschwindigkeit von ca. 250 Knoten (knapp 460 km/h).

Bei dieser Geschwindigkeit kann die EM3, die uns von Primis zur Verfügung gestellt wurde, ihre volle Leistungsfähigkeit ausspielen. Damit können auch die oftmals schwierigen Wetterbedingungen bei großflächigen Befliegungen optimal ausgenutzt werden. Wir freuen uns schon darauf, die Daten bei uns im Büro in Imst weiterzuverarbeiten!

  • Juni 2018

AVT-Betriebsausflug

Unser diesjähriger Betriebsausflug führte uns über die Schweiz nach Italien an den wunderschönen Comer See.

Frühmorgens ging es mit einem Reisebus von Dietrich Touristik in die Schweiz nach St. Moritz. Nach einem kurzen Spaziergang am St. Moritzersee fuhren wir bei Kaiserwetter mit der spektakulären Rhätischen Eisenbahn über den Berninapass nach Tirano. Dort angekommen stärkten wir uns im Restaurant mit lokalen Spezialitäten wie z.B. Pizzoccheri della Valtellina. Anschließend ging es mit dem Bus entlang des Comer Sees nach Lecco wo wir für die kommenden 2 Nächte Quartier bezogen. Abends wurde in kleinen Gruppen Lecco erkundet, im See gebadet, Fußball geschaut und „la dolce vita“ mit Italienischem Essen und guten Weinen genossen.

Am darauffolgenden Tag ging es morgens nach Como wo wir uns die schöne Altstadt anschauten. Um 12 Uhr hieß es „Leinen Los“ – mit dem Schiff ging es über den Comer See nach Bellagio. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen, aßen leckeres Eis und auch eine Badestelle ließ sich finden. In der Nachmittagssonne ging es mit dem Schiff zurück nach Lecco wo der Abend zur freien Verfügung stand.

Am letzten Tag unseres Ausfluges ging es morgens mit dem Bus ins nahe gelegene Bergamo. Dort fuhren wir mit der Standseilbahn in die „Citta Alta“ wo uns unsere Italienische Mitarbeiterin Daniela Poli – welche in Bergamo aufgewachsen ist – eine Einheimischen-Stadtführung gab. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Valeggio Sul Mincio wo ein 4 gängiges Nudelmenü plus Hauptspeise und Dessert auf uns wartete. Nach dem sehr schmackhaften Mittagessen war es Zeit „Arrivederci“ zu sagen und über den Brenner die Heimreise nach Tirol anzutreten. Der Ausflug war sehr schön und erholsam und hat den Zusammenhalt der Mitarbeiter gestärkt. Unser Busfahrer von Dietrich Touristik hat unsere Reise sehr gut organisiert und ausgeführt und uns stets sicher an alle unsere Ziele gebracht.

Die Belegschaft dankt der AVT herzlich für diesen wunderbaren Betriebsausflug.

  • April 2018

Die Vermessung AVT trauert um den Firmengründer

Dipl.-Ing. Franz Markowski

Dipl.-Ing. Franz Markowski ist am 22.04.2018 im Alter von 77 Jahren verstorben. Er wurde am 28.04.2018 in Imst unter Anteilnahme von Verwandten, Freunden, Bekannten und AVT-Mitarbeitern beerdigt. Dipl.-Ing. Franz Markowski kam von Feldkirch (Vorarlberg) 1970 nach Imst in Tirol und begann als Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen mit dem Aufbau des mittlerweile größten Vermessungsbüros in Westösterreich. Seinem Unternehmergeist, seinem Weitblick und seinem sozialen Engagement ist es zu verdanken, dass das Vermessungsbüro rasch zu einer bekannten Größe im Tiroler Oberland und darüber hinaus in ganz Tirol und in den benachbarten Regionen heranwuchs. Franz Markowski erkannte sehr bald, dass nur ein Miteinander zum gewünschten Erfolg führt und holte erfahrene Techniker und junge Akademiker aus dem Fachgebiet Geodäsie und Photogrammetrie mit ins Boot. Die jungen Akademiker wurden bald zu Partnern und so erfolgte noch in den 70iger Jahren die Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Vermessung Tirol, später die „ARGE Vermessung Tirol“ (1987) und 1995 die „Ingenieurgemeinschaft Vermessung AVT-ZT GmbH“.

Auf Grund des breit gefächerten Know-Hows und den außerordentlich wirtschaftlichen Fähigkeiten des Visionärs Franz Markowski wurden die Betätigungsfelder immer vielfältiger und führten dazu, dass nunmehr in der heutigen Firmengruppe AVT an die 100 Mitarbeiter einen gesicherten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz vorfinden. Der „Chef“, wie er liebevoll von allen genannt wurde, war bei allen Mitarbeitern sehr geschätzt. Mit seinem vorbildhaften und umsichtigen Führungsstil verstand er es, alle zu begeistern und mit dem Spruch „wir sind da, wo die Daumen oben sind“ lässt uns noch etwas stolzer auf unsere AVT und seinen Gründer Franz Markowski sein.

Wir bedanken uns bei allen Freunden und Mitarbeitern, welche Franz Markowski auf seinem letzten Weg begleitet haben.

  • Jänner 2018

AVT steigt auf E-Mobilität um

In Zukunft wird die AVT bei Fuhrpark-Neuanschaffungen bevorzugt auf Elektroautos setzen. Damit wird bei unzähligen Außeneinsätzen der CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Dazu GF Roman Markowski: „Für die meisten Vermessungseinsätze scheint mir dies mit den am Markt vorhandenen Fahrzeugen bereits umsetzbar. Lediglich für jene Messpartien, welche mit Allradfahrzeugen im alpinen Gelände unterwegs sein müssen gibt es noch keine geeigneten Autos. Natürlich beginnen wir mit der Umstellung in jenen Filialen, welche aufgrund der Topographie geringere durchschnittliche Anfahrtswege zu den Einsatzorten haben. Es darf durch die Umstellung jedenfalls zu keinen Behinderungen in der täglichen Arbeit kommen.“

Zusätzlich zu der Anschaffung von Elektroautos wird am Gebäude der AVT in Imst eine großflächige, moderne Photovoltaikanlage installiert, um umweltfreundlich eigenen Strom zu erzeugen. Damit soll hauptsächlich der Eigenverbrauch abgedeckt werden. Die derzeitige Planung sieht eine Kombination aus Elementen am Dach, der Fassade und der Terrasse im 1. Obergeschoss vor.

Bürogebäude Imst in 3D

  • Juli 2017

Die AVT ist nun auch im Allgäu mit einer Niederlassung präsent

Wir freuen uns über die Rückkehr von Martin Köhler samt Team zur AVT. Nach 10 Jahren als selbstständiger Vermesser im Allgäu haben wir uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Die Vermessung AVT-ZT-GmbH hat 100% der Geosigma GmbH übernommen und firmiert jetzt als Vermessung AVT GmbH am Standort in Immenstadt. Martin Köhler und der Leiter der Ingenieurgeodäsie in Imst – Alexander Trefalt – fungieren als Geschäftsführer. Die Zusammenarbeit läuft schon seit einigen Jahren sehr gut und der Zusammenschluss bringt mehr Sicherheit für unsere Kunden und Mitarbeiter.

Vor allem die Seilbahnbetreiber und die Schigebiete in Bayern und Baden-Württemberg werden vom sehr guten Know-how, der breiten Dienstleistungspalette und den größeren technischen und personellen Ressourcen der AVT profitieren. Außerdem kann nun die gesamte Leistungspalette der AVT in den Bereichen Photogrammetrie, Laserscanning und Geoinformation auch über unser Team in Immenstadt angeboten werden. Es stehen kompetente Fachleute für alle Aufgaben bereit. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit neuen Kunden und neuen Projekten!

 

  • Juli 2017

Tag der offenen Tür bei der AVT

Was haben Hollywood-Filme und die AVT gemeinsam? Dieser Frage konnte man am 9. Juni in Imst auf den Grund gehen. Im Rahmen von Impulsreferaten und Workshops wurde verdeutlicht, wie wichtig die dreidimensionale Planung und Modellierung von Gebäuden und Objekten ist – sowohl in der Traumfabrik als auch im Vermessungsbüro. Gastvortragender Stararchitekt aus Wien, Oliver Bertram (wideshot.at) gewährte spannende Einblicke in seine Arbeit für den Blockbuster-Film „Independence Day: Resurgence“. Beim Dreh muss sichergestellt sein, dass Kameraeinstellungen perfekt passen. Die Schauspieler sollen an der optimalen Stelle positioniert sein. Zeit bedeutet Geld – am Bau wie am Set.

 

Überraschungen in der Ausführung verlängern die teure Drehzeit im Studio. Deshalb ist es in Hollywood längst gang und gäbe, digital und dreidimensional zu planen. Diesen roten Faden spannen Roman Markowski, Minh Tam Nguyen und Christoph Schreiner weiter. In ihren Vorträgen beleuchteten sie den Einsatz von terrestrischem Laserscanning, Building Information Modeling (BIM) und VR-Visualisierung. Fokus dieser Technologien ist, die Planung möglichst nahe an die Realität heranzuführen – Zeit, Kosten und Nerven werden geschont.

  • Juni 2017

Dokumentation von Erdbebenschäden anhand von GEOBLY

Terra Messflug und AVT dokumentieren Erdbebenschäden im Raum Norcia (Italien): Anhand der Software GEOBLY, die von AVT gemeinsam mit FBK Trento 3dom.fbk.euentwickelt und vom Land Tirol kofinanziert wird, konnte für die lokale Verwaltung das tatsächliche Ausmaß der entstandenen Schäden bestimmt werden.

Die Befliegung und Datenauswertung wurde vom italienischen Energieversorger ENGIE [Link https://www.engie.it/engie] beauftragt.

GEOBLY ist ein Mess-Tool, das sich sowohl für Schrägbildsysteme als auch für Weitwinkel-Kameras eignet. Es erlaubt 3D-Messungen von Objekten in beliebigen Kombinationen von Schräg- und Senkrechtbildern.

 

In italienischen Medien sind diverse Berichte zu diesem Projekt erschienen (Beispiel siehe hier).

diverse Berichte zu diesem Projekt

Weitere Details zu GEOBLY sind in diesem Artikel:

Artiel GEOBLY

 

  • Mai 2017

Gebäudemonitoring ‘’Brauhaus und Brauturm’’ – St. Johann in Tirol

Im Zuge der Abbrucharbeiten des ehemaligen Hotels Goldener Löwe in St. Johann in Tirol, wurde die Vermessung AVT-ZT-GmbH damit beauftragt, das angrenzende Brauhaus und das Sankt Johanner Wahrzeichen, den sogenannten Huberturm (Brauturm) hinsichtlich möglichen Bewegungen zu beobachten. Zu diesem Zweck wurden von der Fa. BSF Swissphoto Neigungssensoren angemietet, die über einen Datenlogger via Internet online beobachtet werden. Eventuelle Lageänderungen werden in den beiden Richtungen (Längs- und Querneigung) registriert und im 10 Minutentakt an die Empfangsstation übertragen. Sobald ein voreingestellter Grenzwert der Lageänderung überschritten wird, wird ein Alarm ausgelöst, indem via SMS und eMail der im Vorfeld definierte Personenkreis informiert wird. Die Daten können auch bequem über ein Portal im Internet beobachtet und analysiert werden.

 

Die Messdaten werden in einem Diagramm auf einer Zeitachse als Ganglinie in x- und y Richtung dargestellt und geben zu jeder Zeit Auskunft über die aktuelle Situation an den einzelnen Messstellen. Zusätzlich werden mittels terrestrischem Monitoring Kontrollmessungen an den Gebäuden Brauhaus und Brauturm durchgeführt. Die Abbrucharbeiten konnten ohne größere Probleme durchgeführt werden. Der Brauturm steht nach wie vor den Besuchern des sehr beliebten Braustüberl standhaft und unbeschadet zur Verfügung.

 

  • November 2016

Mobile Mapping für die Bestandsvermessung an der Unterinntaltrasse der ÖBB

Am 23. Oktober 2016 wurde im Auftrag der ÖBB-Infrastruktur AG die Bestandsstrecke zwischen Wörgl und Hall mit einem photogrammetrischen Mobile-Mapping-System erfolgreich aufgenommen. Das Ziel dieser Befahrung war die Vermessung der im Zuge der Neubaustrecke entstandenen obertägigen Infrastruktur. Das verwendete Messsystem verfügt über sechs 5-Megapixel-Kameras, die eine schnelle 360° Bilddokumentation erlauben, sowie über zwei um 45° zur Fahrtrichtung verdreht montierte Laserscanner. Eine präzise Positionierung der Daten wird durch eine enge Kopplung von GNSS mit einem Inertialsystem garantiert. Um die erforderliche absolute Genauigkeit von 2,0 cm in Lage und Höhe zu erreichen, werden in regelmäßigen Abständen vermessene Passpunkte eingebunden.

Das Messsystem wurde auf einen Kleinbus montiert und auf einem Niederflurwagen mit freier Blickrichtung nach hinten platziert. Die Robel-Lokomotive der ÖBB beförderte den Niederflurwagen, wobei eine Geschwindigkeit von 60 km/h für eine optimale Datenerfassung nicht überschritten wurde. Im Stanser Tunnel waren für die Messkamera keine ausreichenden Lichtquellen vorhanden,  deshalb wurde im Vorfeld eine Beleuchtungskonstruktion konzipiert und auf dem Messfahrzeug montiert. Darüber hinaus erfolgte die Befahrung auf beiden Gleisen der Bestandsstrecke um Abschattungen von Begegnungszügen auszuschließen.

  • August 2016

AVT-Betriebsausflug

Unser diesjähriger Betriebsausflug führte uns über Stein am Rhein zu den Rheinfällen in Schaffhausen,  weiter über Freiburg nach Straßburg wo wir unser Quartier bezogen. Am darauffolgenden Tag folgte eine Stadtführung mit Bootsfahrt auf der Ill. Anschließend führte es uns entlang der Weinstraße nach Riquewihr, einem sehr schönen mittelalterlichen Dorf im Elsass, mit Kellereibesichtigung und Weinverkostung.

Natürlich wurde auch das traditionelle Flammkuchenessen nicht ausgelassen. Am letzten Tag unseres Ausfluges fuhren wir zum Bodensee und besuchten das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen ehe es endgültig wieder nach Hause ging. Der erfolgreiche und erholsame Ausflug hat Energie gebracht und den Teamgeist gestärkt. Die Belegschaft dankt der AVT herzlich für diesen wunderbaren Betriebsausflug.

  • August 2016

Taufkirche des seligen Engelbert millimetergenau dokumentiert

AVT unterstützt die Generalsanierung der Dekanatspfarrkirche Zell am Ziller. Die Erfassung der Bestandsdaten erfolgte mittels terrestrischem Laserscanning und Nahbereichsphotogrammetrie. Die Pfarrkirche, die als eine der schönsten Kirchen Österreichs gilt, wurde im September 2015 von außen und innen mit einem terrestrischen Laserscanner (TLS) vollständig erfasst. Zusätzlich wurden hochauflösende Bilder aufgenommen und mit den dreidimensionalen Scandaten verknüpft.

Das Ergebnis dieser innovativen Kombination von Messdaten überzeugt: Geometrisch entzerrte, maßstabsgetreue Ansichten in Echtfarben halten nicht nur jedes Detail an seiner exakten Position, sondern auch die Stimmung dieses einzigartigen Kulturgutes fest. Ebenso wurden herkömmliche Lieferprodukte wie Grundriss- und Schnittpläne aus der 3D Punktwolke des Laserscanners abgeleitet. Diese profitieren von der hohen Genauigkeit und großem Detailreichtum dieser Messmethode.

  • Oktober 2014

Wiesejaggltunnel am Kaunertaler Gletscher

Anspruchsvolle Vermessungen im Hochgebirge. Die Kaunertaler Gletscherbahnen wollten schon seit längerem eine bestehende Piste – die bisher nur nach kurzem Aufstieg erreicht werden konnte – ab kommendem Winter auch einem breiteren Publikum eröffnen. Damit dies gefahrlos und komfortabel möglich ist entschieden sich die Betreiber für die Errichtung eines Tunnels. Dieser sollte breit genug sein um auch Pistenraupen die Durchfahrt möglich zu machen.

Die AVT wurde beauftragt während der Bauphase die Längs- und Querverformung sowie eine allfällige Setzung festzustellen und zu dokumentieren. Die hochgebirgserfahrenen Mitarbeiter der AVT konnten bei diesem Projekt erneut ihr Können unter Beweis stellen und einem Teil zum Gesamterfolg des Projekts beisteuern.