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Orientierung

Zweck und Vorgangsweise

Um Luftaufnahmen für die Vermessung verwenden zu können, müssen diese mit hoher Genauigkeit orientiert werden. Beim Bildflug spricht man von der Aerotriangulation, beim Laserscanning von Fein-Georeferenzierung bzw. Streifenausgleich.

Passpunkt-Residuen beim Bildflug

Für die Orientierung werden folgende Eingangsdaten verwendet:

  • GPS/INS-Daten aus der Befliegung, die mit Daten von permanenten GPS-Stationen kombiniert werden (direkte Georeferenzierung)
  • Verknüpfungen innerhalb eines Flugstreifens oder zwischen benachbarten Streifen
  • Am Boden vermessene Passpunkte oder -ebenen (indirekte Georeferenzierung)

Um höchste Genauigkeitsanforderungen zu erfüllen, wird bei der Fein-Georeferenzierung des Airborne Laserscanning auf Passflächen zurückgegriffen. In ausgewählten Bereichen im Aufnahmegebiet werden jeweils horizontale (Parkplätze, Straßenabschnitte) und zumindest 3, in verschiedene Richtungen geneigte Flächen (z.B. Hausdächer) in der Natur eingemessen. So kann der Flugblock in Lage und Höhe stabilisiert und ausgeglichen werden.

Im Rahmen der Orientierung kann auch die Kalibrierung eines Sensors verbessert werden.

Terrestrisch vermessene Passflächen zur Orientierung der ALS-Punktwolken