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Bauordnung

Welche Vorschriften sind beim Bauen zu beachten?

In Österreich ist die Bauordnung Landessache, unser Hauptaugenmerk gilt daher der Tiroler Bauordnung (TBO).

Darin ist unter anderem die lage- und höhenmäßige Anordnung baulicher Anlagen geregelt, indem die Abstände zur Grundgrenze durch Mindestmaße bzw. durch die Abhängigkeit von der Wandhöhe definiert sind.

Mit dem Bauansuchen ist auch ein Lageplan gem. §24 (2) TBO vom Vermesser einzureichen. Er dient der Absicherung der Anrainerrechte und ist eine wesentliche Unterlage für die Behörde. Wichtige Inhalte sind die Katastergrenzen, bestehende Gebäude, Neu- und Zubau, Abbruch, Höhenangaben, und die Grenzabstände. Für die Berechnung der erforderlichen Grenzabstände ist die genaue Kenntnis des Grenzverlaufs und der Höhenverhältnisse (Naturstandsaufnahme) notwendig.

Lageplan gem. §24 TBO
Beispiel Schnurgerüstabsteckung

Die Einmessung der Gebäudeecken (Bauabsteckung) zur Bauverhandlung dient nicht nur der Veranschaulichung der Lage und möglicherweise der Beruhigung der Nachbarn sondern vor allem dem lagerichtigen Aushub der Baugrube.

Um die Einhaltung des bewilligten Projekts zu gewährleisten sieht die TBO eine Kontrollvermessung nach Fertigstellung der Bodenplatte vor, denn zu diesem Zeitpunkt sind Korrekturen mit vergleichsweise geringeren Kosten möglich. Das Schnurgerüst gem. §31 (2) wird vom Vermesser abgesteckt und kennzeichnet die genaue Lage der Gebäudefluchten. Die Bestätigung über die korrekte Lage wird von uns ausgestellt und der Gemeinde vorgelegt.

Die Höhenkontrolle gem. §31 (3) ist nach Fertigstellung der obersten Ziegelschar und vor dem Aufsetzen der Dachkonstruktion durch den Vermesser vorzunehmen. Auch diese Bestätigung wird der Gemeinde vorgelegt..

Beispiel Höhenkontrolle