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Innovative Zukunftsideen 15.11.2011

FORUM AVT: Die „Baufakultät“ öffnet Fundgrube für wichtige Innovationen
Technik ist nicht nur faszinierend sondern auch gesellschaftlich höchst bedeutsam. Dies wurde gestern (15.11.2011) bei einer Veranstaltung des Forum AVT und der Bauingenieurwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Innsbruck sehr deutlich.

Dem Forum (Gründer: DI Franz Markowski und die Gesellschafter der Vermessung AVT Imst) und dem Dekan der Fakultät , Univ.Prof.Dr. Arnold Tautschnig ist es gelungen, vier der neuberufenen ProfessorInnen zu einer Präsentation ihrer Arbeit und ihrer Zukunftsvorstellungen zu gewinnen.
„Wer das heute gehört hat, der weiß, was sich in diesen Bereichen abspielen wird“, so Dr. Georg Köll von der Hypo Tirol. Die Landesbank war Partner der Veranstaltung.

Milliarden bleiben im Müll.
Prof. Anke Bockreis (Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Umwelttechnik) machte deutlich, wieviel wir an Wertstoffen im Müll verschwenden. Von Lebensmitteln angefangen bis hin zu
Schätzen im Elektroschrott. Es geht um Milliarden in Österreich und der EU.

Materialtechnologie: von Dämmstoffen bis zur Medizin.
Roman Lackner ist Spezialist für Materialtechnologie. Seine Forschungsschwerpunkte: Zement und Beton, optimierte Dämmstoffe, Verbesserung der Brandbeständigkeit von Holzprodukten usw. Seine Festigkeitsanalysen reichen potentiell auch weit in den medizinischen Bereich – Stichwort Knochenstabilität – hinein.

Nachhaltige Mobilität – Alternativen müssen erdacht werden.
Markus Mailer ist Mobilitätsforscher. Unter steter Berücksichtigung sozialer und wirtschaftlicher Zusammenhänge. „Auch Nähe, Erreichbarkeit“ muß gewonnen werden, so eine seiner Aussagen. Seit seiner Berufung werden Strasse und Schiene wieder „unter einem“ gesehen und auf ihre Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit hin untersucht.

Energieunabhängigkeit und die Sünden wider sie.
Wolfgang Streicher leitet den Arbeitsbereich für Energieeffizientes Bauen am Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften. Nach seiner Auffassung ist „ein energieautarkes Österreich“ bis 2050 erreichbar – allerdings unter ehrgeizigen Bedingungen. Und wenn die von ihm vorgestellte Liste der „Sünden gegen energieeffizientes Bauen“ nicht begangen werden. Und: wenn jeder beim Bauen nicht nur sein Gewerk im Kopf hat.

Fundgrube Wissen und Forschen.
Für die Vermessungspraktiker Roman Markowski und Peter Trefalt (AVT) und für die zahlreichen TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Schulen (HR Kurt Falschlunger, HTL/Gewerbliche Schulen) und PraktikerInnen hat die „Baufakultät“ mit dieser Präsentation eine „Fundgrube“ geöffnet. Die Diskussionen über diese Denkanstöße gingen noch stundenlang weiter.

Lothar Müller





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