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Leitungsvermessung in Telfs

Vor gut einem Jahr, im Oktober 2007, startete in Telfs eine große Leitungsvermessung- und dokumentation. Es ging darum, alle unterirdischen Mittel- und Niederspannungsleitungen genauestens zu vermessen und die Ergebnisse für das ganze Gemeindegebiet zu dokumentieren.

Solche Vermessungen sind immer wieder erforderlich - denn "die Dynamik im Baugeschehen ist unheimlich". So DI Sepp Friedl vom Auftragnehmer Vermessung AVT (Imst). "Was bleibt, ist die exakte Aufnahme und planliche Darstellung einer funktionierenden Infrastruktur für die Gemeinden, die Häuslbauer, die Betriebe". Denn relative "Fixpunkte" wie Bäume, Mauern, Hausecken kommen und gehen, werden verändert, versetzt oder abgerissen.

Auftraggeber für die "Kabelvermessung Telfs" war die TIWAG - Netz AG. "Telfs ist diesbezüglich jetzt bestens dokumentiert. Und dabei wurde durch beste Teamarbeit zwischen unseren Leuten und der AVT das Ziel früher als geplant erreicht". Das erklärt - natürlich bestgelaunt - DI Hubert Wörle, Verantwortlicher der TI - Netz bei der "geselligen Schlussbesprechung" in Telfs. Neben den Mitarbeitern beider Firmen mit dabei: Christian Mader und Christian Weber von den Telfer Gemeindewerken.

Gut informiert und schnell gearbeitet.

Die Leitungsvermessung Telfs dauerte etwa ein Dreivierteljahr. "Wir mussten dabei praktisch alle Telfer Grundstücke betreten", so Norbert Kropf von der Abteilung Leitungsortung der AVT. Schwierigkeiten mit den GrundbesitzerInnen habe es kaum gegeben, das sei sicher auf die rechtzeitige Information durch den Auftraggeber zurückzuführen.

Außerdem entwickeln die Vermesser meistens eine beachtliche Geschwindigkeit. Kropf läutet bei einem Grundbesitzer. Antwort in der Gegensprechanlage: "Komme gleich, bin noch unter der Dusche". Bevor der mit dem Duschen fertig war, waren wir schon beim Nächsten, lacht Kropf.< /br>

Die Verteiler der TIWAG - Netz waren für das Vermessungsteam tabu. Von diesen aus schickten die Mitarbeiter der TIWAG - Netz Starkstromimpulse auf den Weg, die die Vermesser mit ihren Geräten orteten und dokumentierten. "Zusätzliche war eine intensive Sicherheitsausbildung notwendig", erklärt Raimund Gasser, der Projektleiter auf Seite der AVT.

Eine Katze und ein Stier

Eine Katze und ein Stier werden den Projektmitarbeitern wohl dauernd im Bewußtsein bleiben. Die Katze, die trotz der Bewachung eines Starkstromverteilers in diesen hineinsprang und zur Erleichterung des AVTlers wieder unversehrt herauskam. Und der neue Telfer Gemeindestier. Der wurde von Bürgermeister Dr. Opperer bei der Überstellung nach Telfs kurzerhand beim Abschlusstreffen präsentiert. Mit beachtlichem Stolz.

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