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Forum AVT mit Volldampf (26.03.2008)

Die jüngste Veranstaltung des Forum AVT führte nach Jenbach und ins Zillertal. Start: die Besichtigung der Zillertaler Verkehrsbetriebe. Vorstand Ing. Wolfgang Holub präsentierte einen Verkehrsbetrieb, der „alle Stückl`n spielt“ und eine wesentliche Infrastruktur für diesen Teil des Bezirkes Schwaz darstellt. Das gilt für den Tourismus genauso wie für die Wirtschaft oder die zahlreichen Eisenbahnfreunde, die hier ein Mekka der einsatzfähigen Eisenbahngeschichte vorfinden. Großes Ziel der Zillertaler Verkehrsbetriebe: der Halbstundentakt der Zillertalbahn ab 2009. Auf die Bedeutung der Bahn und dieses Vorhabens verweist etwas später und „weiter drinnen“ überzeugend der Zeller Bürgermeister Walter Amor.

Holub und Amor zeigen auch auf, wir rasch sich Einstellungen ändern können: noch vor wenigen Jahrzehnten sollte die Zillertalbahn aufgegeben werden. Der Spieß drehte sich erst, als sie die Lieferungen beim Bau des Kraftwerks übernahm. Jetzt ist sie angesichts der Verkehrbelastung ein Hoffnungsträger – unverzichtbar.
Holz Binder/Fügen
Die nächste Station des Forums: Holz Binder in Fügen. Ein Drittel des gesamten Frachtvolumens für den Dreischichtbetrieb kommt über die Bahn. Hubert Gasser beeindruckte mit seiner Führung durch das Sägewerk, anschließend erfolgte der Besuch des „Feuerwerks“, das bereits nach wenigen Jahren schon internationales Renomme erworben hat.
Unter den unzähligen Details: Holz Binder exportiert 80 Prozent in 38 Länder. Und bietet die Ausbildung in neun Lehrberufen an.


Dipl.Ing. Engelbert Siegele betrachtet den kraftvollen Antrieb der nostalgischen Dampflokomotive


Das imposante Firmenareal Holz Binder


Rechtzeitig an die Zukunft gedacht – Zell am Ziller
Das von DI Engelbert Siegele geleitete AVT – Regionalbüro hat seinen Sitz in Zell am Ziller -
einer der innovativsten und attraktivsten Gemeinden des Landes. Die Zeller haben nach der Regulierung der Ziller (1970 -1972) im Sinne der Zukunft zugeschlagen. Bürgermeister Walter Amor, seit 37 Jahren im Dienst der Marktgemeinde, berichtet: auf dem ehemaligen Überschwemmungsgebiet befinden sich jetzt der bekannte Freizeitpark, das Musikpavillon,
Schulen , genügend Parkplätze usw. Unter den Schulen: die anerkannten Tourismusfachschulen mit über 600 SchülerInnen. Walter Amor verweist auch auf die Bedeutung etwa des Bezirksgerichts, die sozialen Erfordernisse der Marktgemeinde und auf die überaus rege Vereinstätigkeit – über 40 Vereine in der 2000 Einwohner zählenden Gemeinde.
„Volldampf“ für weitere 10 Jahre Forum AVT
An der Veranstaltung des Forum AVT haben über 20 TeilnehmerInnen aus verschiedensten Einrichtungen teilgenommen. Ob Universität Innsbruck mit dem Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Gustav Wachter, die Immobiliengesellschaften der Stadt Innsbruck und des Bundes, Wasser Tirol , das „Zentrum für Erneuerbare Energien“ oder TILAK. Von Seite der Vermessung AVT: die Forumsgründer DI Franz Markowski und Siegfried Siegele (St. Johann), DI Engelbert Siegele (Zell am Ziller) und DI Josef Wendel (AVT – Innsbruck).
Franz Markowski ortet ein Jubiläum: „Wir haben vor zehn Jahren das Forum gegründet. Für den Dialog Technik – Gesellschaft wie es im Untertitel heißt. Gemeinsam mit Alt – LH Dr. Alois Partl, Professoren der Wirtschaftswissenschaften und Vertretern der Tiroler Technologieszene. Wir machen es wie die einsatzfähigen Dampfloks der Zillertalbahn: mit Volldampf in die nächsten zehn Jahre“.
L.M.

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Forum - im Dialog




von rechts: Walter Amor (Bgm. Zell/Ziller), Dekan Univ.Prof. Gustav Wachter, Alt-LR Ernst Fili



Geschäftsführer Vermessung AVT - Büro Zell. Dipl.Ing. Engelbert Siegele


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