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Ortung und Vermessung Stromleitungen Telfs Der Geschäftsbereich Geoinformation freut sich über einen Großauftrag für das Ortungsteam der Vermessung AVT. Seit vielen Jahren ist ein erfahrenes Team in der Ortung von Wasserleitungen und Kabeln tätig. Wir konnten uns im Rahmen einer Ausschreibung gegen international tätige Mitbewerber durchsetzen. Seit Oktober 2007 laufen die Ortungs- und Vermessungsarbeiten der Stromversorgung in Telfs. Die TIWAG-Netz AG benötigt eine moderne Dokumentation der Mittel- und Niederspannungsleitungen, die Vermessung AVT liefert die Daten für die Verwendung im Netzinformationssystem.Die Vermessung AVT führt im Auftrag der TIWAG-Netz AG ( www.tiwag-netz.at ) die Leitungsortung und Leitungseinmessung eines neu hinzugekommenen Versorgungsgebietes in der Marktgemeinde Telfs durch. Das unterirdisch verlegte Mittel- und Niederspannungsnetz muss geortet werden, die Leitungsverläufe der verlegten Kabel werden vermessen und anschließend die Daten in das Netzinformationssystem der TIWAG übernommen.
Am Beginn stand eine Analyse der von den Gemeindewerken Telfs ( www.gwtelfs.at ) in analoger und digitaler Form übergebenen Daten. Um eine übersichtliche und detaillierte Darstellung der Leitungsverläufe möglich zu machen, wurde die Naturbestandsvermessung der Telekom Austria AG angekauft. Diese Daten werden für die Erstellung der Außendienstpläne, die Prüfung der Ortungs- und Messergebnisse und die Darstellung im Netzinformationssystem verwendet.
Die eingesetzte Technologie für die Ortungsarbeiten ist in der Vermessung AVT seit Jahrzehnten im Einsatz. Es handelt sich dabei um oberirdisch eingesetzte Ortungsgeräte, die ein auf metallische Leitungen aufgebrachtes Signal durch den überdeckenden Erdboden hindurch empfangen können. Es ist langjährige Erfahrung der Messteamleiter erforderlich, die Interpretation der Signalstärke definiert die Lage eines unterirdisch verlegten Kabels oder einer metallischen Leitung.
Um wirklich zuverlässige Ergebnisse zu erreichen, wird daher in den so genannten „Stromkästen“ auf alle Kabel ein Signal über eine Besendezange aufgebracht. Anschließend wird das Kabel bis zum nächsten Verteilerpunkt oder bis zu einem Abnehmer geortet, mit lichtempfindlichen Farbspray oberirdisch markiert und anschließend werden die Farbtupfer vermessen.
Es gibt aufgrund der sehr strengen Bestimmungen zur Arbeitssicherheit eine klare Trennung der Aufgaben:
Die TIWAG Mitarbeiter bringen die Besendezangen auf. Dazu gehört viel Erfahrung, die Aufbringung erfolgt „unter Spannung“ um Abschaltung und somit Unannehmlichkeiten für die Stromkunden zu vermeiden
Die AVT Mitarbeiter orten, vermessen und – besonders wichtig – bewachen die offen stehenden Stromkästen, damit Neugierige, Kinder oder Haustiere nicht zu Schaden kommen.
Derzeit sind ca. 40 % der Arbeiten abgeschlossen, das Projekt läuft noch bis Juli 2008.
Ein besonders wichtiger Punkt ist die Lieferung von direkt in das Netzinformationssystem GEONIS (www.mysynergis.com) einlesbaren Daten. Die Berechnung der geodätischen Vermessungsdaten erfolgt mit der Software Geosi in einer AutoCad-Produktionsumgebung. Zu liefern sind „gis-taugliche“ und somit hochwertige Daten in einer logischen Struktur, die Vermessung AVT greift dabei auf langjährige Erfahrung aus der CAD-GIS-Daten-Produktion zurück.
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Schaltkasten Telfs

Das Aufbringen des Besendesignals für die Kabelortung ist gefährlich und wird von den Mitarbeitern der TIWAG vorgenommen. Es werden keine Abschaltungen des Netzes vorgenommen. Arbeitssicherheit wird groß geschrieben, das Arbeitsinspektorat hat die die Methoden überprüft, die TIWAG hat ein Sicherheitsdokument für die betroffenen Mitarbeiter erstellt.
4 Mitarbeiter der Vermessung AVT und ein Mitarbeiter der TIWAG sorgen für die Sicherheit der Anrainer und eine zügige Bearbeitung.
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